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Nha Trang

Ein typischer Touristenort, aber endlich Strand und Sonne

sunny
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Nha Trang ist ein typischer Kuestenort mit einem schoenen Stadtstrand, vielen Hotels und vielen Restaurants. Und natuerlich jeder Menge Touristen. Dennoch lassen sich hier ein paar entspannte Tage verbringen, da derzeit keine Hauptsaison und es daher noch relativ ruhig ist.

An touristischen Zielen sind vor allem der grosse weisse Buddha der Long Son Pagode und die Cham Tuerme Po Nagar zu nennen. Beide Ziele und die Stadt kann man an einem halben Tag zu Fuss erkunden. Daneben kann man hier sehr gut am Strand herumhaenen oder sich die Zeit mit einer Bootstour zu den Inseln vor der Kueste vertreiben. Diese Touren sind jedoch weniger der Landschaft oder kulturellen Aspekten gewidmet, als dem reinen Spass. Schon kurz nach der Abfahrt um 9 Uhr gab es das erste Bier und entsprechend verlief dann auch der restliche Tag.

Am ersten Ziel konnte man gemuetlich vom Boot aus im Meer baden oder sich mit Schnorchel und Taucherbrille auf die Suche nach Fischen begeben. Das hier taeglich fuenf Boote mit leicht angetrunkenen Passagieren halten konnte man den Ueberresten der Korrallenriffe auf jeden Fall ansehen.

Am zweiten Stop gab es dann zuerst Mittagessen, dann Livemusik mit zwangsbeteiligung der Passagiere und zum Abschluss dann eine Floating Bar. Zur Livemusik wurde ein Schlagzeug aus Toepfen und alten Plastiktonnen aufgestellt und eine Gittare hervorgezaubert. Danach wurden alle nach ihren Nationalitaeten gefragt und fuer jedes Land ein Opfer ausgesucht. Woher auch immer, aber die Jungs auf dem Boot kannten fuer jedes Land ein voellig bescheuertes Lied. (Als einziger Deutscher musste ich eine ziemlich eigenwillige Version von Marmor Stein und Eisen bricht mitsingen). Fuer die Floating Bar kriegt jeder der mag einen Rettungsring und einer der Mitarbeiter vom Boot schenkt von einem Floss aus billigen Rotwein mit Ananas aus (schmeckt eher wie Sangria und nach ein paar Bier kuemmert man sich eh ned mehr drum). Leider zeigte sich hier mal wieder das die Planung solcher Aktivitaeten nicht zu den staerken der Tourveranstalter zaehlt, da an der entsprechenden Stelle ziemlich starke Stroemung herrschte. Somit war man nach einem winzigen Glass Wein locker 50 bis 100 Meter abgetrieben und musste erstmal einige Minuten (gegen die Stroemung) schwimmen bis man die Bar wieder erreicht hatte. Die letzten beiden Stops waren ein haesslicher Strand und ein grausiges Aquarium, fuer das sich eh kaum noch jemand richtig interessierte.

Um das ganze kurz zu machen: die Tour wurde Abends von den Teilnehmern eigenhaendig in den Bars der Stadt weitergefuehrt und endete mit einem ueblen Rausch. Meinen letzten Tag verbrachte ich dann damit wieder nuechtern zu werden, mir ein neues Buch und ein Ticket nach Da Lat zu besorgen.

Posted by Iridius 08.11.2007 00:36 Archived in Backpacking | Vietnam

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