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Dec 07

Sihanoukville

Vorsicht Falle....

Ein paar Tage Sonne, Meer und Strand und dann weiter nach Thailand, so war der eigentliche Plan. Letztlich war ich dann drei Wochen in Sihanoukville und konnte mich am Ende nur mit Blick auf mein Rückflugdatum losreißen.

Die ersten Tage verbrachte ich auf Ko Russei, einer kleinen Insel vor der Küste. Einfache Strandhütten, Strom nur Abends aus dem Generator und nur sehr wenige Leute - eine wunderbare Zeit also. Danach ging es dann nach Sihanoukville selbst, bzw den Ochheuteal Beach. Am Strand liegen und lesen, abends durch die Bars ziehen, lange schlafen, wieder am Strand liegen usw. Also noch mal richtig Urlaub zum Schluß. Dennoch war die Zeit hier nicht vergeudet, da ich nun entgültig sicher war das Asien mich sehr bald wieder haben wird...

Posted by Iridius 30.12.2007 08:56 Archived in Backpacking | Cambodia Comments (0)

Kampot

Wunderschöne Landschaften und herrlich ruhig....

Kampot selbst ist relativ unspektakulär. Die Hotels und Bars lassen sich an den Finger abzählen, ein Nachtleben gibt es quasi nicht. Allerdings lockt der Bokor Nationalpark mit einer alten Hill Station dennoch Touristen an.

Die Hill Station selbst ist meiner Meinung nach ziemlich "fürn Arsch". Das ganze sind zwar Gebäude in denen früher der König gewohnt hat und ein grosses Kasino gab es dort auch einmal, allerdings sieht das ganze heute wie eine ganz normale, moderne Ruine in Deutschland aus.
Die 2,5 Stunden bergauffahrt auf einer Geröllpiste die einen deutschen Feldweg wie eine Autobahn aussehen lässt, vom Sitzkomfort auf der Ladefläche eines Pickups ganz zu schweigen, ist trotzdem nicht umsonst. Der Ausblick von den Bergen aufs Meer und die umgebende Landschaft ist einfach toll.
Den Abschluss bildet dann noch eine Bootsfahrt zum Sonnenuntergang. Natürlich erst nach zwei Stunden mörderischer Bergabfahrt....

Posted by Iridius 30.12.2007 08:48 Archived in Backpacking | Cambodia Comments (0)

Phnom Penh

Wasserfest

Durch einige Leute in Battambang erfuhr ich, dass in Phnom Penh gerade das große Wasserfest stattfand. Dieses findet zur Feier eines besonderen Phänomens der Flüsse Mekong und Tonle Sap statt. Während der Regenzeit führt der Mekong so viel Wasser, dass er die Flussrichtung des Tonle Sap umkehrt. Nach der Regenzeit ändert dieser seine Flussrichtung wieder und dies wird dann mit Bootsrennen und einem Fest gefeiert.

Das Fest selbst ist leider etwas schwierig als Tourist, da sehr viele Leute vom Land in die Stadt strömen. Diese sind Touristen normalerweise nicht unbedingt gewöhnt, so dass man sich zwischenzeitlich wirklich wie ein Zirkusaffe vorkommt. Teilweise deuten die Leute wirklich direkt auf einen und irgendwann versuchte auch noch jemand mein Handy und mein Geld aus meinen Taschen zu ziehen.

Trotzdem verbrachte ich letztlich vier Tage in Phnom Penh, da ich einige nette Leute kennengelernt hatte und wir irgendwie in eine der vielen "Traps" geraten sind. Damit bezeichnet man den deutlich überplanmässigen Aufenthalt an einem Ort, meist bedingt durch nette Leute, billiges Essen und Trinken und allgemeines Wohlbefinden. Aus einem geplanten Tag wurden somit bei mir vier und Liam, ein Engländer, war sogar schon fast zwei Wochen dort. Allerdings soll nicht unerwähnt bleiben, dass der letzte Tag eigentlich nicht beabsichtigt war. Ich hatte bereits mein Busticket, allerdings war das Guesthouse nicht in der Lage den PickUp zum Bus zu organisieren, so dass dieser schon abgefahren war. Dadurch lernte ich jedoch am nächsten Tag im Bus noch einen anderen Deutschen kennen, was wiederum gute Gesellschaft für ein paar Tage bedeutete.

Als nächstes Ziel auf dem Weg zum Meer stand noch Kampot auf dem Plan.

Posted by Iridius 30.12.2007 08:33 Archived in Backpacking | Cambodia Comments (0)

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