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Backpacking

Mui Ne

Sehr touristisch aber trotzdem schoen


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Wenn man von Mui Ne spricht meint man normalerweise nicht den Ort selbst sondern die mehr als 10km lange Strasse, die sich am Strand entlang schlaengelt und von Hotels und Restaurants gesaeumt ist. Die Haupttaetigkeit hier besteht dann auch darin am Strand zu liegen und vielleicht gelegentlich mal ins Wasser zu gehen um sich ein wenig abzukuehlen.

So verbrachte ich also endlich ein paar entspannte Tage am Meer um mich dann in Richtung Saigon aufzumachen.

Posted by Iridius 08.11.2007 01:06 Archived in Backpacking | Vietnam Comments (0)

Da Lat

Ein bisschen wie in den Alpen

sunny
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Da Lat ist eine Stadt im suedlichen Hochland von Vietnam und auf jeden Fall einen Besuch wert. Natuerlich gibt es auch hier wieder haufenweise Touren mit allem moeglichen Unsinn, den eigentlich kein Mensch sehen will, aber der Ort selbst ist einfach schoen und irgendwie ganz anders als die Kuestenorte. Da ich keine Lust auf eine organisierte Tour hatte begab ich mich mal wieder zu Fuss auf Erkundungstour. Die Kathedrale (bei uns waere sowas eine Dorfkirche), das Crazy House und der alte Bahnhof waren dann auch ausreichend um mein Verlangen nach Sehenswuerdigkeiten zu stillen.

Den Rest des Tages verbrachte ich einfach damit durch die engen und teilweise recht steilen Strassen der Stadt zu spazieren und mir den Markt anzusehen. Dort lockten vor allem Fruechte in frischer und getrockneter Form.

Da mein Herz aber immer noch nach Sonne, Strand und Meer verlangte (Nha Trang war einfach noch nicht ganz das was ich wollte) verlies ich Da Lat nach zwei Tagen wieder in Richtung Mui Ne.

Posted by Iridius 08.11.2007 00:59 Archived in Backpacking | Vietnam Comments (0)

Nha Trang

Ein typischer Touristenort, aber endlich Strand und Sonne

sunny
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Nha Trang ist ein typischer Kuestenort mit einem schoenen Stadtstrand, vielen Hotels und vielen Restaurants. Und natuerlich jeder Menge Touristen. Dennoch lassen sich hier ein paar entspannte Tage verbringen, da derzeit keine Hauptsaison und es daher noch relativ ruhig ist.

An touristischen Zielen sind vor allem der grosse weisse Buddha der Long Son Pagode und die Cham Tuerme Po Nagar zu nennen. Beide Ziele und die Stadt kann man an einem halben Tag zu Fuss erkunden. Daneben kann man hier sehr gut am Strand herumhaenen oder sich die Zeit mit einer Bootstour zu den Inseln vor der Kueste vertreiben. Diese Touren sind jedoch weniger der Landschaft oder kulturellen Aspekten gewidmet, als dem reinen Spass. Schon kurz nach der Abfahrt um 9 Uhr gab es das erste Bier und entsprechend verlief dann auch der restliche Tag.

Am ersten Ziel konnte man gemuetlich vom Boot aus im Meer baden oder sich mit Schnorchel und Taucherbrille auf die Suche nach Fischen begeben. Das hier taeglich fuenf Boote mit leicht angetrunkenen Passagieren halten konnte man den Ueberresten der Korrallenriffe auf jeden Fall ansehen.

Am zweiten Stop gab es dann zuerst Mittagessen, dann Livemusik mit zwangsbeteiligung der Passagiere und zum Abschluss dann eine Floating Bar. Zur Livemusik wurde ein Schlagzeug aus Toepfen und alten Plastiktonnen aufgestellt und eine Gittare hervorgezaubert. Danach wurden alle nach ihren Nationalitaeten gefragt und fuer jedes Land ein Opfer ausgesucht. Woher auch immer, aber die Jungs auf dem Boot kannten fuer jedes Land ein voellig bescheuertes Lied. (Als einziger Deutscher musste ich eine ziemlich eigenwillige Version von Marmor Stein und Eisen bricht mitsingen). Fuer die Floating Bar kriegt jeder der mag einen Rettungsring und einer der Mitarbeiter vom Boot schenkt von einem Floss aus billigen Rotwein mit Ananas aus (schmeckt eher wie Sangria und nach ein paar Bier kuemmert man sich eh ned mehr drum). Leider zeigte sich hier mal wieder das die Planung solcher Aktivitaeten nicht zu den staerken der Tourveranstalter zaehlt, da an der entsprechenden Stelle ziemlich starke Stroemung herrschte. Somit war man nach einem winzigen Glass Wein locker 50 bis 100 Meter abgetrieben und musste erstmal einige Minuten (gegen die Stroemung) schwimmen bis man die Bar wieder erreicht hatte. Die letzten beiden Stops waren ein haesslicher Strand und ein grausiges Aquarium, fuer das sich eh kaum noch jemand richtig interessierte.

Um das ganze kurz zu machen: die Tour wurde Abends von den Teilnehmern eigenhaendig in den Bars der Stadt weitergefuehrt und endete mit einem ueblen Rausch. Meinen letzten Tag verbrachte ich dann damit wieder nuechtern zu werden, mir ein neues Buch und ein Ticket nach Da Lat zu besorgen.

Posted by Iridius 08.11.2007 00:36 Archived in Backpacking | Vietnam Comments (0)

Hoi An

Endlich eine richtig schoene Stadt

rain
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Hoi An ist eine wunderbare Stadt. Ein schoenes Fischerdorf mit kleinen, wenig befahrenen Strassen und Gassen. Der Strand ist ein paar Kilometer weg, aber im Ort gibt es einen kleinen Fluss an dessen Ufer es viele Restaurants gibt die wunderbares Seafood anbieten. Und man wird nicht ganz so haeufig von Verkaeufern belaestigt wie anderswo in Vietnam. Das Einzige was es hier wirklich wie Sand am Meer gibt sind Schneider. Aber auch die sind nicht so aufdringlich wie zum Beispiel in der Khao San Road in Bangkok.

Lediglich der Regen truebte den Aufenthalt ein wenig, aber damit lies sich leben da es einige Buchgeschaefte gab. Die meiste Zeit verbrachte ich also damit in irgendeinem Cafe zu sitzen und zu lesen. Ein bisschen in der Stadt spazierengehen oder ueber den Markt schlendern war natuerlich auch dabei, aber immer im passenden Mass um nicht zu viel Stress aufkommen zu lassen.

Nachdem ich am dritten Tag den Strand angeschaut hatte, was leider durch Wind und Regen unterbrochen wurde, beschloss ich weiter nach Sueden zu fahren um endlich die zum Strand passende Sonne wieder zu finden.

Mein Weg fuehrte mich also per Zug nach Nha Trang, einem typischen Kuestenort mit viel Tourismus aber einem relativ schoenen Stadtstrand und auch ein paar Sehenswuerdigkeiten.

Neben mir war auch diesmal wieder kaum ein westlicher Reisender im Zug, lediglich eine Australierin mit ihrem Sohn hatte sich in mein Abteil "verirrt". Nach einer Weile wurde ich dann von einer vietnamesichen Reisegruppe, die um mich herum sass, entdeckt und zum trinken und essen eingeladen. Da kaum jemand ein Wort englisch verstand war die Kommunikation zwar etwas karg, aber dafuer konnte ich einige original vietnamesische Nahrungsmittel (was genau moechte ich eigentlich gar nicht wissen, es waren Fruechte und Fleischspiesse dabei) und einen grellgruenen Schnaps probieren.

Das kennenlernen einiger "richtiger" Vietnamesen war auf jeden Fall sehr interessant und verbesserte mein Bild des Landes deutlich. (Nicht richtige Vietnamesen sind alle die, mit denen man normalerweise als Tourist zu tun hat und die einem meistens irgendwas verkaufen wollen. Dabei handelt es sich eigentlich immer um Touren, gefaelschte Klamotten, kopierte Buecher, billigen Schmuck, Drogen usw. Das ist auf dauer leider ziemlich nervig und manchmal wird man fast ein wenig aggressiv und bildet sich eine recht schlechte Meinung ueber die Leute, obwohl man ja nur mit einem kleinen Teil ueberhaupt Kontakt hat.)

Posted by Iridius 08.11.2007 00:14 Archived in Backpacking | Vietnam Comments (0)

Hue

Noch nicht ganz das was ich mir erhofft hatte

rain
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Nach einer Nachfahrt mit dem Zug kam ich also frueh morgens in Hue an. Im Zug war ich der einzige Westler im Sitzabteil gewesen, alle anderen Weicheier hatten sich wohl fuer den Sleeper entschieden (Man sollte wohl doch ein paar Tage frueher Buchen...). Trotzdem lies sich die Zeit nach ein paar Bier mit etwas Schlaf und meinem mp3 Player ganz gut totschlagen.

Da es sich um die ehemalioge Hauptstadt handelt, gibt es hier einiges zu sehen. In der Innenstadt ist vor allem die Zitadelle beeindruckend und in der Umgebung ziehen die Kaisergraeber viele Besucher an.

Leider kostet alles relativ viel Eintritt (die Tagestour auf dem Boot liegt bei 3 Euro, fuer jedes Grab werden dann aber nochmal 3 Euro faellig plus teilweise noch eine Motorradfahrt) und spaetestens nach dem zweiten Kaisergrab und der dritten Pagode hat man dann auch genug. Trotzdem hat sich der Aufenthalt auf jeden Fall gelohnt.

Ansonsten setzte hier der lange befuerchtetet Regen ein, der in diesem Teil Vietnams im Herbst normal ist. Da der Regen anhielt und Hue mir auch nicht so gut gefallen hat, beschloss ich schon nach zwei Tagen nach Hoi An weiterzuziehen.

Posted by Iridius 07.11.2007 23:39 Archived in Backpacking | Vietnam Comments (0)

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