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Thailand

Akha Hill House

Weg von der Zivilisation

overcast -17 °C
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Nachdem es mir in Chiang Rai sehr gut gefallen hatte, ging es am Freitag ins Akha Hill House. Die Akha sind einer der Staemme die in Thailand leben und das Hill House ist ein von ihnen betriebenes Guesthouse weit oben in den Bergen. Die Einnahmen kommen zum Teil einem Education Project zugute mit dem die Akha ihren Kindern eine Ausbildung und damit bessere Chancen fuer die Zukunft ermoeglichen wollen.

Am Abend bevor wir zu den Akha fuhren begann es dann auch zu regnen wie man es in der Regenzeit erwartet und hoerte auch fuer ein paar Tage nicht mehr wirklich auf. Das Akha Hill Dorf selbst war am Anfang eher eine kleine Entaeuschung fuer mich. Das die Bungalows absolut Basic waren (eine Bambushuette mit grobem Holzboden, Strohdach und offenem Dachgiebel, so dass man auch etwas vom Wind hat ;-)), war dabei nur der geringste Faktor. Was mich am meisten stoerte war die Tatsache, dass sich keiner fuer uns verantwortlich zu fuehlen schien. Wir wurden kurz begruesst, in unsere Bungalows gefuehrt und damit schien die Sache erledigt zu sein. Von der Essenskarte war kaum etwas verfuegbar und auch sonst wurden wir mehr oder weniger ignoriert. Da der Regen nicht aufhoeren wollte nutzte ich den ersten Tag um auf einer Verande herumzulungern und zu lesen. Am zweiten Tag versuchte ich mich dann mit Birgitt, einer deutschen die ich in Chiang Rai kennengelernt hatte, an einem kleinen Marsch zu einem nahen Aussichtspunkt. Da wir uns dabei gnadenlos verliefen, endete das ganze in einer dreistuendigen Tour durch den Dschungel. Unterwegs verwandelte ein erneuter Regenguss den Weg in einen kleinen Bach und selbst unter dem dichten Blaetterdach gab es kein entkommen vor dem Wasser. Am Ende kamen wir klitschnass und schlammbedeckt( durch kleine Ausrutscher auf dem aufgeweichten Weg) aber trotzdem gut gelaunt wieder im Dorf an, wo wir uns in der Bamboo Bar erstmal ein bisschen erholten. Dort wurde es dann auch das erste Mal ein bisschen gemuetlicher, da auch einige Dorfbewohner die Bar quasi als Wohnzimmer nutzten. Dank Birgitts Aufmerksamkeit konnten wir am Nachmittag auch noch an einem (christlichen!) Gottesdienst teilnehmen.

Am letzten Tag wollten wir dann eigentlich moeglichst frueh los um an die laotische Grenze zu kommen. Allerdings wurden unsere Plaene von einem Fernsehteam durchkreuzt, das eine Reportage ueber das Dorf und das Projekt plante. Davon hatte uns vorher natuerlich niemand etwas gesagt... Kurzerhand wurden wir dann als Statisten fuer die Rolle der Touristen angeheuert und bekamen dafuer gratis Fruehstueck und Jungle-Food, also Essen das nur mit Feuer und in Bambusrohren zubereitet wird. Normalerweise muss man dafuer einen recht teuren Treck buchen.


Insgesamt endete unsere Zeit dort also sehr versoehnlich und am Abend schafften wir es trotz allem noch, etwa zwei Minuten vor Schliessung, die Grenze nach Laos zu ueberqueren.

Posted by Iridius 04.10.2007 23:46 Archived in Backpacking | Thailand Comments (0)

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Chiang Rai

Das Abenteuer beginnt

sunny -17 °C
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Nach dreieinhalb Stunden Busfahrt bin ich also am Montag Nachmittag ganz weit oben im Norden Thailands angekommen. Chiang Rai, eine Stadt mit etwa 70.000 Einwohnern gefiel mir dann auch von Anfang an. Klein genug um es in Ruhe an einem Tag zu Fuss zu erkunden und wenige Touristen. Ein tolles Guesthouse, ein kleiner uebersichtlicher Nachtmarkt und ein toller Essensmarkt praegten meine ersten Eindruecke.

Am Dienstag habe ich dann einige der Tempel und die Stadt erkundet. Direkt neben meiner Unterkunft liegt der Wat Phra Keaw in dem der Jadebuddha, der heute im gleichnamigen Tempel in Bangkok steht und der Hueter des thailaensischen Staates ist, urspruengliche gefunden wurde. Auch einige andere Anlagen lohnen aber durchaus einen Besuch. Am Abend traf ich dann drei Jungs in meinem Guesthouse (bei ein paar Bier) , mit denen ich am Mittwoch auf eine ein Tages Tour ging. Unsere Gruppe setzte sich zusammen aus Miguel (24) aus Spanien, der derzeit in Aegypten in der spanischen Botschaft arbeitet. Maurice (22) aus Neuseeland der auch gerade sein Studium abgeschlossen hat und Omar (28) aus Italien, der dort irgendwas in der Verwaltung und Aufsicht macht.

Unsere Eintagestour war dann auch wirklich lustig und ein voller Erfolg. Neben einem nicht ganz so touristischen Dorf des Lahu-Stammes, dass man nur ueber einen sehr abenteuerlichen Weg den Berg hinauf erreichen konnte, waren wir an einem wunderschoenen Wasserfall im Jungel, haben Elefanten gestreichelt und gefuettert und bei unserem Guide Da zuhause gegessen und Kaffee aus seinem eigenen Anbau getrunken.


Nachdem Miguel und Omar uns verlassen hatten, um Richtung Laos weiterzuziehen, ging es dann mit Maurice nochmal in die Stadt. Dabei erlebte ich dann auch den ersten Regenschauer, wobei wir gerade leicht ueberdacht sassen und somit die Flucht der anderen Leute gemuetlich verfolgen konnten, waehrend wir unser Bier tranken.

Neue Fotos wie immer unter http://www.travellerspoint.com/photos/gallery/users/Iridius/

Posted by Iridius 03.10.2007 04:04 Archived in Backpacking | Thailand Comments (0)

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Chiang Mai

Eine schoene Stadt

sunny -17 °C
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Nach zwoelf Stunden Zugfahrt bin ich also am Donnerstag Abend in Chiang Mai angekommen und wurde dort von Thedda (einer deutschen die mit einem Thai verheiratet ist) sehr herzlich in ihrem Linda Guesthouse aufgenommen. Von dort aus habe ich dann die letzten drei Tage die Stadt erkundet und kann auf jeden Fall sagen, dass mir Chiang Mai gefaellt. Obwohl es die zweitgroesste Stadt Thailand ist, leben hier nur circa 200.000 Leute und zumindestens das innere Stadtgebiet ist seht gut ueberschaubar. Allein um die unzaehligen Maerkte und Tempel zu erkunden kann man schon tagelang einfach herumspazieren. Allerdings merkt man dabei sehr stark, dass der Begriff Regenzeit den Tourismus extrem reduziert, man sieht kaum Auslaender herumlaufen. Dabei hat es in der ganzen Woche seit ich jetzt in Thailand bin kein einziges mal tagsueber geregnet. Nur ein gelegentlicher Schauer in der Nacht, aber das traegt eher zum sehr angenehmen Klima, vorallem hier im Norden, bei.


Natuerlich habe ich auch den Doi Suteph besucht, einen wunderschoenen Tempel der auf einem Berg 1000 Meter ueber Meereshoehe gelegen ist. Von dort hat man auch eine herrliche Aussicht ueber die Stadt. Am Sonntag war dann noch ein grosser Markt, mit dem ich meine Zeit in Chiang Mai habe ausklingen lassen.


Nach dreieinhalb Stunden im Bus sitze ich jetzt schon in Chiang Rai und werde mich heute Abend mal auf eine erste Erkundungstour durch die Stadt begeben.

Neue Fotos gibt es auch http://www.travellerspoint.com/photos/gallery/users/Iridius/

Posted by Iridius 30.09.2007 00:18 Archived in Backpacking | Thailand Comments (1)

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Bangkok

Erstmal aklimatisieren

sunny 35 °C
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Nach einem guten und ruhigen Flug bin ich also am Montag in der Frueh endlich in Thailand angekommen und jetzt nach drei Tagen endet meine Zeit in Bangkok morgen auch schon wieder und das eigentliche Reisen beginnt. Die ersten Tage habe ich vor allem zum aklimatisieren und fuer ein paar letzte Erledigungen genutzt. Habe jetzt auch ein Visum fuer Vietnam, Tageskontaktlinsen, ein Zugticket nach Chiang Mai usw.

Zu Bangkok selber kann ich irgendwie nicht sehr viel sagen. Ich weiss noch nicht ob mir diese Stadt gefaellt oder nicht. Es sind einfach viel zu viele Eindruecke auf einmal und viele davon sind so wiederspruechlich, dass es schwerfaellt zu entscheiden, ob es einem gerade gefaellt oder nicht, ob man sich wohlfuehlt oder ekelt, erfreut oder erschreckt sein soll. Was auch immer man aber gerade im Moment empfindet, eine Erfahrung ist es in jedem Fall.

Ich habe daher beschlossen meine Urteil auf das Ende meiner Zeit hier zu verschieben, wenn ich noch einmal kurz in Bangkok verweilen werde.


Da es noch nicht viel zu Berichten gibt, fuege in wenigstens ein paar Fotos an :-)


http://www.travellerspoint.com/photos/gallery/users/Iridius/

Posted by Iridius 26.09.2007 14:36 Archived in Backpacking | Thailand Comments (0)

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