Akha Hill House
Weg von der Zivilisation
05.10.2007 - 08.10.2007
-17 °C
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Asienreise
on Iridius's travel map.
Nachdem es mir in Chiang Rai sehr gut gefallen hatte, ging es am Freitag ins Akha Hill House. Die Akha sind einer der Staemme die in Thailand leben und das Hill House ist ein von ihnen betriebenes Guesthouse weit oben in den Bergen. Die Einnahmen kommen zum Teil einem Education Project zugute mit dem die Akha ihren Kindern eine Ausbildung und damit bessere Chancen fuer die Zukunft ermoeglichen wollen.
Am Abend bevor wir zu den Akha fuhren begann es dann auch zu regnen wie man es in der Regenzeit erwartet und hoerte auch fuer ein paar Tage nicht mehr wirklich auf. Das Akha Hill Dorf selbst war am Anfang eher eine kleine Entaeuschung fuer mich. Das die Bungalows absolut Basic waren (eine Bambushuette mit grobem Holzboden, Strohdach und offenem Dachgiebel, so dass man auch etwas vom Wind hat ;-)), war dabei nur der geringste Faktor. Was mich am meisten stoerte war die Tatsache, dass sich keiner fuer uns verantwortlich zu fuehlen schien. Wir wurden kurz begruesst, in unsere Bungalows gefuehrt und damit schien die Sache erledigt zu sein. Von der Essenskarte war kaum etwas verfuegbar und auch sonst wurden wir mehr oder weniger ignoriert. Da der Regen nicht aufhoeren wollte nutzte ich den ersten Tag um auf einer Verande herumzulungern und zu lesen. Am zweiten Tag versuchte ich mich dann mit Birgitt, einer deutschen die ich in Chiang Rai kennengelernt hatte, an einem kleinen Marsch zu einem nahen Aussichtspunkt. Da wir uns dabei gnadenlos verliefen, endete das ganze in einer dreistuendigen Tour durch den Dschungel. Unterwegs verwandelte ein erneuter Regenguss den Weg in einen kleinen Bach und selbst unter dem dichten Blaetterdach gab es kein entkommen vor dem Wasser. Am Ende kamen wir klitschnass und schlammbedeckt( durch kleine Ausrutscher auf dem aufgeweichten Weg) aber trotzdem gut gelaunt wieder im Dorf an, wo wir uns in der Bamboo Bar erstmal ein bisschen erholten. Dort wurde es dann auch das erste Mal ein bisschen gemuetlicher, da auch einige Dorfbewohner die Bar quasi als Wohnzimmer nutzten. Dank Birgitts Aufmerksamkeit konnten wir am Nachmittag auch noch an einem (christlichen!) Gottesdienst teilnehmen.
Am letzten Tag wollten wir dann eigentlich moeglichst frueh los um an die laotische Grenze zu kommen. Allerdings wurden unsere Plaene von einem Fernsehteam durchkreuzt, das eine Reportage ueber das Dorf und das Projekt plante. Davon hatte uns vorher natuerlich niemand etwas gesagt... Kurzerhand wurden wir dann als Statisten fuer die Rolle der Touristen angeheuert und bekamen dafuer gratis Fruehstueck und Jungle-Food, also Essen das nur mit Feuer und in Bambusrohren zubereitet wird. Normalerweise muss man dafuer einen recht teuren Treck buchen.
Insgesamt endete unsere Zeit dort also sehr versoehnlich und am Abend schafften wir es trotz allem noch, etwa zwei Minuten vor Schliessung, die Grenze nach Laos zu ueberqueren.
Posted by Iridius 04.10.2007 23:46 Archived in Backpacking | Thailand Comments (0)





