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Vietnam

Hue

Noch nicht ganz das was ich mir erhofft hatte

rain
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Nach einer Nachfahrt mit dem Zug kam ich also frueh morgens in Hue an. Im Zug war ich der einzige Westler im Sitzabteil gewesen, alle anderen Weicheier hatten sich wohl fuer den Sleeper entschieden (Man sollte wohl doch ein paar Tage frueher Buchen...). Trotzdem lies sich die Zeit nach ein paar Bier mit etwas Schlaf und meinem mp3 Player ganz gut totschlagen.

Da es sich um die ehemalioge Hauptstadt handelt, gibt es hier einiges zu sehen. In der Innenstadt ist vor allem die Zitadelle beeindruckend und in der Umgebung ziehen die Kaisergraeber viele Besucher an.

Leider kostet alles relativ viel Eintritt (die Tagestour auf dem Boot liegt bei 3 Euro, fuer jedes Grab werden dann aber nochmal 3 Euro faellig plus teilweise noch eine Motorradfahrt) und spaetestens nach dem zweiten Kaisergrab und der dritten Pagode hat man dann auch genug. Trotzdem hat sich der Aufenthalt auf jeden Fall gelohnt.

Ansonsten setzte hier der lange befuerchtetet Regen ein, der in diesem Teil Vietnams im Herbst normal ist. Da der Regen anhielt und Hue mir auch nicht so gut gefallen hat, beschloss ich schon nach zwei Tagen nach Hoi An weiterzuziehen.

Posted by Iridius 07.11.2007 23:39 Archived in Backpacking | Vietnam Comments (0)

Hanoi

Auf jeden Fall eine Erfahrung


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Hanoi war auf jeden Fall mal wieder ein richtiger Kulturschock. Die Stadt ist laut, schmutzig und anstrengend aber trotzdem interessant. Ein besonderes Highlight ist der Verkehr, der in erster Linie durch Mut und Reaktionsvermoegen geregelt wird. Ampeln und Verkehrsschilder dienen eher als grobe Richtlinien. An oeffentlichen Verkehrsmitteln stehen in erster Linie Cyclos (Fahrradrikschas), Motorrad-Taxis und normale Taxis zur verfuegung. Sich selbst mit einem Fahrzeug in den Verkehr zu begeben grenzt schon nahe an Selbstmord. Daher war ich viel zu Fuss oder sonst auf dem Ruecksitz eines Mopes unterwegs, was zwar etwas halsbrecherisch ist aber man gewoeht sich an vieles und spaetestens beim zweiten Mal macht es dann doch auch irgendwie spass....

An Sehenswuerdigkeiten gibt es vor allem viel zu Ho Chi Minh zu sehen, wobei einige Einrichtungen wie das Mausoleum derzeit geschlossen sind. Der Leichnam wird jedes Jahr ueberarbeitet, damit er fuer die Massen an Besuchern auch gut aussieht... Bei einer meiner Erkundungen wurde ich dann auch noch vom vietnamesischen Fernsehen als Statist angeheuert. Meine Aufgabe bestand im wesentlichen darin erfuehrchtig an einer Leninstatue vorbeizumarschieren. Ansonsten beschraenkte sich mein Eindruck der Stadt vor allem auf das Old Quarter, in dem sich die meisten Backpacker aufhalten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt in Vietnam ist das Handeln. Egal ob man ein Hotelzimmer oder nur eine Flasche Wasser will, man muss um fast alles feilschen weil bei Touristen meistens pauschal erstmal ein paar tausend Dong (22.000 Dong sind etwa 1 Euro) aufgeschlagen werden. Normalerweise kriegt man den Preis aber nach etwas hin und her und der Androhung weiter zu gehen doch mehr oder weniger deutlich runter.

Nach einigem ueberlegen lies ich die Ha Long Bucht ausfallen, da mir nicht nach einer grossen Touri-Veranstaltung war. Stattdessen zog es mich nach drei Tagen weiter nach Hue. Die Zugfahrt dorthin dauert etwa 13 Stunden (ueber Nacht) und laesst sich mit ein paar Bier ganz gut ertragen.

Posted by Iridius 27.10.2007 00:29 Archived in Backpacking | Vietnam Comments (0)

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