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Cambodia

Phnom Penh

Wasserfest

Durch einige Leute in Battambang erfuhr ich, dass in Phnom Penh gerade das große Wasserfest stattfand. Dieses findet zur Feier eines besonderen Phänomens der Flüsse Mekong und Tonle Sap statt. Während der Regenzeit führt der Mekong so viel Wasser, dass er die Flussrichtung des Tonle Sap umkehrt. Nach der Regenzeit ändert dieser seine Flussrichtung wieder und dies wird dann mit Bootsrennen und einem Fest gefeiert.

Das Fest selbst ist leider etwas schwierig als Tourist, da sehr viele Leute vom Land in die Stadt strömen. Diese sind Touristen normalerweise nicht unbedingt gewöhnt, so dass man sich zwischenzeitlich wirklich wie ein Zirkusaffe vorkommt. Teilweise deuten die Leute wirklich direkt auf einen und irgendwann versuchte auch noch jemand mein Handy und mein Geld aus meinen Taschen zu ziehen.

Trotzdem verbrachte ich letztlich vier Tage in Phnom Penh, da ich einige nette Leute kennengelernt hatte und wir irgendwie in eine der vielen "Traps" geraten sind. Damit bezeichnet man den deutlich überplanmässigen Aufenthalt an einem Ort, meist bedingt durch nette Leute, billiges Essen und Trinken und allgemeines Wohlbefinden. Aus einem geplanten Tag wurden somit bei mir vier und Liam, ein Engländer, war sogar schon fast zwei Wochen dort. Allerdings soll nicht unerwähnt bleiben, dass der letzte Tag eigentlich nicht beabsichtigt war. Ich hatte bereits mein Busticket, allerdings war das Guesthouse nicht in der Lage den PickUp zum Bus zu organisieren, so dass dieser schon abgefahren war. Dadurch lernte ich jedoch am nächsten Tag im Bus noch einen anderen Deutschen kennen, was wiederum gute Gesellschaft für ein paar Tage bedeutete.

Als nächstes Ziel auf dem Weg zum Meer stand noch Kampot auf dem Plan.

Posted by Iridius 30.12.2007 08:33 Archived in Backpacking | Cambodia Comments (0)

Battambang

Ein kurzer Abstecher auf dem Weg zum Meer

Die Fahrt mit dem Boot nach Battambang begann mal wieder mit einem Beispiel fuer eine Sache, die mich auch nach zwei Monaten in Suedostasien immer noch tierisch nervt: Die immer wieder auftauchende Unfaehigkeit der Leute selbst einfache Vorgaenge wie das gleichmaessige und sinnvolle beladen zweier Schiffe mit Passagieren auch nur halbwegs strukturiert und geplant durchzufuehren. Stattdessen packt einfach jede Bootscrew wahllos das Gepaeck der ankommenden Leute auf ihr Boot (wodurch die Leute natuerlich auch auf dieses Boot muessen) bis dieses absolut ueberfuellt ist, waehrend das zweite Boot am Ende halbleer ablegt. Es mag spiessig und typisch deutsch erscheinen, aber bei diesem Punkt koennte ich jedes mal einen Anfall kriegen...

Das Ergebnis war dann wie gesagt ein absolut ueberfuelltes Boot, was dazu fuehrte dass wir die 7 stuendige Fahrt auf dem Dach verbrachten. Das ganze war zwar trotzdem lustig, aber sieben Stunden pralle Sonne sind hier unten halt doch nicht unbedingt das Optimum fuer die Haut, Sonnencreme hin oder her.


Battambang selbst ist nicht unbedingt eine schoene Stadt, aber wenigstens ist sie nicht ganz so touristisch wie Siem Reap und in der Umgebung gibt es zumindestens einige Sehenswuerdigkeiten, die sich gut im Zuge eines Tagesausflugs mit dem Motorrad besuchen lassen. Nachdem ich mich am ersten Tag noch von der Sonneneinstrahlung der Bootsreise erholt hatte, ging es am zweiten Tag dann mit dem Motorrad durch die wunderschoene Landschaft zu einigen Tempeln, durch kleine Doerfer und am Ende noch zum Bambootrain. Dabei handelt es sich um eine Art inoffizielles oeffentliches Verkehrsmittel, bei dem eine Bambusplattform auf zwei Rollen plaziert und mittels irgendeines Motors (Moped, Wasserpumpe oder was gerade zur verfuegung steht) auf alten Eisenbahnschienen fortbewegt wird. Das ganze ist laut, langsam und unbequem aber auf jeden Fall ein Erlebnis.

Nach zwei Tagen ging es dann auch schon weiter nach Phnom Penh, wo gerade das Wasserwendefest gefeiert wird.

Posted by Iridius 24.11.2007 01:26 Archived in Backpacking | Cambodia Comments (0)

Siem Reap

Die Tempel von Angkor


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Der Ort Siem Reap ist der Ausgangspunkt fuer die Besichtigung der Tempelanlagen von Angkor. Und dieser Aufgabe wird er auch voll gerecht. Unmengen an Hotels, Restaurants und Bars stehen zum Vertreib der Zeit vor, zwischen und nach dem Besuch in den Tempeln zur verfuegung. Leider ist Siem Reap dadurch ziemlich ueberfuellt und auch sehr touristisch orientiert und nicht wirklich schoen und zum ausspannen geeignet. So wird man staendig von TukTuk und Motofahrern genervt ob man nicht eine Tour machen moechte und egal wo man hinkommmt hat man Touristen um sich.

Die schlimmste Plage bleibt einem jedoch in der Stadt, im Gegensatz zu den Tempelanlagen, die meiste Zeit erspart: japanische (besonders lieben Gruss an dieser Stelle an Naomi, ich mag dich trotzdem) und koreanische Touristen. Diese reisen prinzipiell per Bus in grossen Horden an und stuermen dann laut umeinanderplaerend durch die Tempel. Dabei wird keinerlei Ruecksicht genommen, ob man jemandem ins Foto rennt oder selbst staendig andere Leute mit auf seinen Bildern hat. Wenn etwas interessantes oder absolut oberhochmassentouristisches zu sehen ist, muss jeder mindestens ein Bild machen.
Wie mir jedoch von einigen Leuten gesagt wurde, bleiben Japaner und Koreaner ansonsten unter sich, sprich sie schlafen und essen in Hotels und Restaurants ihrer Landsleute. Gottseidank ;-)


Die Tempel selbst sind sehr beeindruckend und dank der Tips von Erich (Ein Schweizer in dessen Guesthouse ich war) konnte ich sogar einige Anlagen in aller Ruhe besichtigen.

Insgesamt war ich 5,5 Tage in Siem Reap, wobei ich 3 Tage in den Tempel und die anderen 2,5 mit ausruhen verbrachte. Dies war nach den drei Tempeltagen auch bitter noetig, da ich dummerweise im Guesthouse nette Leute kennengelernt hatte. Dadurch war ich meistens bis 1 oder 2 Uhr in der Nacht beim sau.. aeh kulturellen Austausch (in der dritten Nacht sogar gleich bis zum Fruehstuck) und dann um 4.30 Uhr morgens schon wieder auf den Beinen, da ab 5.30 Sonnenaufgang ist und das sollte man in Angkor schon gesehen haben. Im Gegensatz zu einigen verweichlichten Englaendern und Australiern habe ich das aber allem Alkohol zum Trotz brav durchgehalten.


Neue Fotos gibt es auch: http://www.travellerspoint.com/photos/gallery/users/Iridius/

Posted by Iridius 24.11.2007 01:00 Archived in Backpacking | Cambodia Comments (0)

Phnom Penh

Mit Sicherheit einer meiner Favoriten unter den Grossstaedten


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Kambodscha hat mir von Anfang an gefallen und Phnom Penh ist eine tolle Stadt in der ich mich von Anfang an wohl gefuehlt habe. Wunderschoene Landschaften, die freundlichen Leute und eine meinem Empfinden nach etwas entspanntere Atmosphaere als in Vietnam erleichtern einem das eingewoehnen. Andererseits wird man hier noch mehr als in den Nachbarlaendern mit den Kontrasten zwischen Arm und Reich konfrontiert.
Und auch der Besuch der historischen Staetten, die einem die Greul der roten Khmer vor Augen fuehren, ist nicht unbedingt ein schoener Teil der Reise, wenn auch sicherlich ein Wichtiger und Interessanter.

Meine drei Tage hier verbrachte ich also mit einigen Besichtigungen, herumspazieren in der Stadt und auf Maerkten und gemuetlichem herumsitzen und lesen in Cafes am Flussufer.

Sonst faellt mir gerade nicht viel ein, daher bleibt der Eintrag recht kurz....

Posted by Iridius 13.11.2007 17:52 Archived in Backpacking | Cambodia Comments (0)

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